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Hier nun das Video zu Stefan Hagens Vortrag im Rahmen des Events “Projektmanagement 2.0“:
Vom klassischen zum agilen Projektmanagement from ZCOPE on Vimeo.
ZCOPE (www.getzcope.com) ist seit einem halben Jahr verfügbar und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wir freuen uns darauf, die Software nun auch Ihnen persönlich vorzustellen:
Projektmanagement 2.0
Vom klassischen PM zur webbasierten Projektplattform ZCOPE
Inhalt
Vom klassischen zum agilen Projektmanagement
Dr. Stefan Hagen (pm-blog.com) über die aktuellen Trends im Projektmanagement
Präsentation der Plattform ZCOPE
Alles über die Funktionen und Besonderheiten der Web-Anwendung
Was sagen die ZCOPE-Benutzer?
Termin & Ort
26. März 2009, 17:00 Uhr
Dauer ca. 60 Minuten mit anschliessender Diskussionsrunde
MASSIVE ART GmbH
Arlbergstrasse 119
A-6900 Bregenz
Ammeldung
Telefonisch unter +43 (5574) 90609-0 oder per E-Mail unter info@massiveart.com
Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Das ZCOPE-Team
Gastbeitrag Stefan Hagen:
Das Motto meines PM Blog lautet: “Simplify your Projects!” Heute möchte ich kurz erläutern, warum ich für einfaches, pragmatisches und “unternehmerisches” Projektmanagement bin.
In der Praxis stoße ich immer wieder auf zwei Extremsituationen. Entweder sind Unternehmen im Projektmanagement extrem überorganisiert oder extrem unterorganisiert.
1) Zuerst zu den Überorganisierten. In diesen Unternehmen haben die Techniker, Methodiker und Qualitätsmanager das Projektmanagement übernommen. Diese Aussage ist übrigens nicht abwertend gemeint. Aber es ist ganz einfach Fakt, dass bestimmte “PM Kulturen” in Unternehmen durch ein überaus formalisiertes und standardisiertes Projektmanagement gekennzeichnet sind. Ohne Formular, Verfahrensanweisung oder Bewilligung läuft hier gar nichts. Ich kann nur sagen: In so einem Unternehmen würde ich niemals arbeiten wollen. Der Motivations-Killer schlechthin für innovative Teams.
2) Nun zu den Unterorganisierten. Häufig sind in diesen Organisationen die leitenden Führungskräfte bis hin zum Geschäftsführer / zur Geschäftsführerin sehr pragmatisch und praxisorientiert unterwegs. Und das ist in ganz vielen Situationen auch gut so. Aber eben nicht in allen. Denn gerade bei komplexen und riskanten Projektvorhaben ist es elementar wichtig, ein Mindestmaß an Systematik, Disziplin und Methoden anzuwenden. Ich betone: ein Mindestmaß. Soviel wie nötig, nicht soviel wie möglich.
Die zweitgenannten Unternehmen sind häufig einfacher zu “therapieren”. Denn wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, kann man die Mitarbeiter recht rasch davon überzeugen, dass ein pragmatisches, schlankes Projektmanagement mit ganz elementaren Spielregeln einfach Sinn macht. “Simplify your Projects” eben.
Was zeichnet eine solche Projektmanagement Philosophie aus?
Die Projektmanager, die diese Grundregeln befolgen, sind in erster Linie gute Manager. Denn Projektmanagement ist nichts Mystisches, nichts wirklich Schwieriges.
Schalte den Hausverstand ein, wende einfache aber wirkungsvolle Methoden an, sorge für effiziente und effektive Meetings, kommuniziere unaufhörlich, schaffe Transparenz und Klarheit, schaffe vor allem auch Verbindlichkeit und HANDLE! Geh’ die Dinge und Probleme aktiv an. Denn durch Zuschauen, Pläne zeichnen und schöne Reden schwingen ist noch kein Projekt ein Erfolg geworden.