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Einladung zum Event “Projektmanagement 2.0″

ZCOPE (www.getzcope.com) ist seit einem halben Jahr verfügbar und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Wir freuen uns darauf, die Software nun auch Ihnen persönlich vorzustellen:

Projektmanagement 2.0
Vom klassischen PM zur webbasierten Projektplattform ZCOPE

Inhalt

Vom klassischen zum agilen Projektmanagement
Dr. Stefan Hagen (pm-blog.com) über die aktuellen Trends im Projektmanagement

Präsentation der Plattform ZCOPE
Alles über die Funktionen und Besonderheiten der Web-Anwendung

Was sagen die ZCOPE-Benutzer?

  • Feedback zu Funktionen
  • Tipps & Tricks im Umgang mit ZCOPE
  • Beeinflussung des Projektmanagements

Termin & Ort
26. März 2009, 17:00 Uhr
Dauer ca. 60 Minuten mit anschliessender Diskussionsrunde

MASSIVE ART GmbH
Arlbergstrasse 119
A-6900 Bregenz

Anfahrtsplan (Google Maps)

Ammeldung
Telefonisch unter +43 (5574) 90609-0 oder per E-Mail unter info@massiveart.com

Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!
Das ZCOPE-Team

Constance Stickler am 18. März 2009 - 14:42 Uhr

Das Internet als Leitmedium! Na und…?

kommunikation

Quelle: medioman.de

Hast du dir schon mal die aktuellen Zahlen aus der Medienforschung angesehen?

  • 68 % der Österreicher/innen mit Internet-Anschluss zu Hause Mobile Zugangstechnologien immer häufiger in Verwendung
  • 7 von 10 Österreicher/innen nutzen das Internet
  • Bei unter 30-jähriger Bevölkerung nahezu jede(r) online
  • Nutzungsschwerpunkte Jugendlicher: Kommunikation, Networking und Multimedia
  • 7 von 10 Jugendlichen verwenden einen Instant Messenger

Eh schon wissen? Alles klar? Das Internet entwickelt sich für einen Großteil der Bevölkerung zum Leitmedium, falls es das nicht eh schon ist. Vor allem bei Jugendlichen wächst eine Generation heran, die es gewohnt ist über das Internet zu kommunizieren, Netzwerke aufzubauen und Online-Dienste/Applikationen zu nutzen!

Was hat das mit Projektmanagement zu tun und der entsprechenden Unterstützung durch Tools? Im Kern geht es bei PM und die zentralen W-Fragen. WER macht WAS bis WANN? Es geht also darum sich im Team abzustimmen… Es geht darum Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen… Es geht darum Commitment für ein gemeinsames Ziel zu bekommen…

ES GEHT UM KOMMUNIKATION!

Die Welt spielt sich Gott sei Dank NICHT in diesem kleinen Kasten, genannt PC (oder MAC), ab. Dennoch geht ein erheblich Anteil der Kommunikation nicht Face-To-Face von statten, sondern wir über ein Medium=Internet abgehandelt. Deshalb gehört webbasierten Diensten/Applikationen die Zukunft, die es schaffen die Kommunikation über das Internet zu ermöglichen, erleichtern, verbessern!

patrickfritz am 12. März 2009 - 14:40 Uhr

Die Top 10 Gründe warum PM-Software eine blöde Erfindung ist

  1. Das erste Mal passiert immer mit MS Project!
  2. Die Anforderungen an die PM-Software sind erst nach dem Kauf interessant.
  3. Die jährlich neue Version reißt immer wieder ein Loch ins IT-Budget.
  4. Die Erwartung das die PM-Software das Denken abnimmt wird gnadenlos enttäuscht.
  5. Das ständige aktualisieren von Balkenplänen nervt mit der Zeit den stärksten Projektmanager.
  6. Mit der PM-Software können nur die wahren Experten umgehen.
  7. Die Suche nach zentralen Funktionen bringt mehrere Kaffeepausen mit sich.
  8. Dafür gibt es unzählige Funktionen die wirklich keiner braucht.
  9. Der Zugriff auf Projekte ist immer nur über einen Arbeitsplatz möglich.
  10. Die PM-Software erzeugt einfach nur Frust.

patrickfritz am 12. Februar 2009 - 18:32 Uhr

Simplify your Projects!

Gastbeitrag Stefan Hagen:

Das Motto meines PM Blog lautet: “Simplify your Projects!” Heute möchte ich kurz erläutern, warum ich für einfaches, pragmatisches und “unternehmerisches” Projektmanagement bin.

In der Praxis stoße ich immer wieder auf zwei Extremsituationen. Entweder sind Unternehmen im Projektmanagement extrem überorganisiert oder extrem unterorganisiert.

1) Zuerst zu den Überorganisierten. In diesen Unternehmen haben die Techniker, Methodiker und Qualitätsmanager das Projektmanagement übernommen. Diese Aussage ist übrigens nicht abwertend gemeint. Aber es ist ganz einfach Fakt, dass bestimmte “PM Kulturen” in Unternehmen durch ein überaus formalisiertes und standardisiertes Projektmanagement gekennzeichnet sind. Ohne Formular, Verfahrensanweisung oder Bewilligung läuft hier gar nichts. Ich kann nur sagen: In so einem Unternehmen würde ich niemals arbeiten wollen. Der Motivations-Killer schlechthin für innovative Teams.

2) Nun zu den Unterorganisierten. Häufig sind in diesen Organisationen die leitenden Führungskräfte bis hin zum Geschäftsführer / zur Geschäftsführerin sehr pragmatisch und praxisorientiert unterwegs. Und das ist in ganz vielen Situationen auch gut so. Aber eben nicht in allen. Denn gerade bei komplexen und riskanten Projektvorhaben ist es elementar wichtig, ein Mindestmaß an Systematik, Disziplin und Methoden anzuwenden. Ich betone: ein Mindestmaß. Soviel wie nötig, nicht soviel wie möglich.

Die zweitgenannten Unternehmen sind häufig einfacher zu “therapieren”. Denn wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, kann man die Mitarbeiter recht rasch davon überzeugen, dass ein pragmatisches, schlankes Projektmanagement mit ganz elementaren Spielregeln einfach Sinn macht. “Simplify your Projects” eben.

Was zeichnet eine solche Projektmanagement Philosophie aus?

  • Denke nach, dann HANDLE!
  • Reagiere schnell auf Veränderungen, LERNE!
  • KOMMUNIZIERE kontinuierlich und aktiv!
  • SCHÜTZE Dein Team vor Angriffen von außen!
  • Lass Widersprüche zu und sorge für EMOTIONEN!

Die Projektmanager, die diese Grundregeln befolgen, sind in erster Linie gute Manager. Denn Projektmanagement ist nichts Mystisches, nichts wirklich Schwieriges.

Schalte den Hausverstand ein, wende einfache aber wirkungsvolle Methoden an, sorge für effiziente und effektive Meetings, kommuniziere unaufhörlich, schaffe Transparenz und Klarheit, schaffe vor allem auch Verbindlichkeit und HANDLE! Geh’ die Dinge und Probleme aktiv an. Denn durch Zuschauen, Pläne zeichnen und schöne Reden schwingen ist noch kein Projekt ein Erfolg geworden.

stefanhagen am 6. Februar 2009 - 14:37 Uhr

Agiles Projektmanagement

Nach längerer Zeit melde ich mich wieder mal mit einem kleinen Gastbeitrag in der ZCOPE Community.

Wie Sie wissen, basiert ZCOPE auf einem agilen Projektmanagement-Verständnis. Damit sind u.a. folgende Prinzipien verbunden:

  • Kommunikation und Interaktion stehen im Zentrum
  • Einfachheit und Pragmatismus statt Bürokratismus und blinder Methodengläubigkeit
  • soviel Planung und Dokumentation wie nötig, nicht soviel wie möglich
  • kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts und deren Inhalte (iteratives Vorgehen), kontinuierliche Änderungen
  • schnell funktionierende Lösungen erarbeiten

    Sind diese (agilen) Prinzipien nur in Softwareentwicklungsprojekten anwendbar? Nein. Ich meine, dass diese Prinzipien auf sehr viele Projektarten übertragbar sind. Entscheidend ist jeweils, dass Sie die richtige Mischung zwischen stabilen Rahmenbedingungen und agilem, flexiblen Vorgehen finden. Ich möchte dies am Beispiel eines Innovations- oder Produktentwicklungsprojekts kurz erläutern.

    A) Bei Innovationsprojekten macht es nach wie vor Sinn, sich an erprobte Stage-Gate-Modelle anzulehnen. Klare Milestones, klare Entscheidungskriterien, klare Prozesse.

    B) Eine Detaillierungsebene tiefer sind die verschiedenen Dimensionen des Projekts (häufig deckungsgleich mit den involvierten Fachabteilungen) zu planen, vergleichbar mit dem RUP-Vorgehensmodell (Rational Unified Process).

    Übertragen auf ein Innovationsprojekt könnte dies bedeuten, dass die Dimensionen Ideengenerierung, Businessplanung, Design, Konzeption & Spezifikation, Technik etc. über den gesamten Projektverlauf in unterschiedlichen Intensitäten vorkommen.

    C) Wiederum eine Ebene tiefer folgt nun das klassische agile, iterative Vorgehen, welches aus einem an den PM Prozess des Project Management Institute angelehnt sein könnte.

    Hier geht es darum, auf der operativen Ebene Inhalte, Ziele, Spezifikationen, Aufgaben, Kommunikationsimpulse etc. immer wieder zu initiieren, zu planen, umzusetzen, begleitend zu steuern und zu überwachen und schlussendlich abzuschließen.

    Diese Systematik lässt sich meines Erachtens auf Innovations- und Produktentwicklungsprojekte sehr gut umlegen. Denn gerade in der Kombination von traditionellen, stärker auf Stabilittät ausgerichteten Vorgehensmodellen und agilen Methoden, Prinzipien und Prozessen liegt die große Chance.

    Stefan Hagen
    PM-Blog.com

    stefanhagen am 25. August 2008 - 13:54 Uhr
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