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[Peter Arndt; via syscomm.at]
Interview mit Manfred Moser:
Seit wann bist Du als Projektmanager tätig?
Wie viele Projekte hast Du schon gemacht?
Was war Dein Lieblingsprojekt?
Jedes ist für sich immer eine neue schöne Herausforderung
Was ist/sind die wichtigste(n) Eigenschaft(en) eines Projektmanagers?
PM kann man nicht lernen, dafür muß man geboren sein
Wenn Du kein Projektmanager geworden wärst, was wärst Du dann? Und warum?
Na dann halt roject manager, frei nach Reinhard Mey: „…und gibt es keine Klempner mehr, na dann werde ich halt Installateur…“
Was ist Deiner Meinung nach für den Projekterfolg am wichtigsten?
Das klar definierte Ziel! Dennn moving targets führen zu never ending projects.
Wie (Kriterien, Auswahlverfahren) suchst Du Deine Projekt-Mitglieder aus?
Nach sozialen und fachlichen Eigenschaften
Wie motivierst Du Dein Team?
Ständig den erreichten Erfolg überprüfen, dokumentieren und kommunizieren.
Wie gehst Du mit Druck um (z.B. bei Nichteinhalten des Zeitplans)?
Was ist das Beste, das Du von einem Projekt-Mitglied je gelernt hast?
„Adding people to a late project makes the project later.“
Welche Fragen sollte man in einem Projekt immer stellen?
Ist das Projektziel klar und eindeutig definiert?
Wie kritisiert man richtig?
Mit Hilfe von Verbesserungsvorschlägen
Wie kann man sicherstellen, dass alle vom Gleichen sprechen?
In dem jeder mit seinen Worten das Verstandene für alle anderen wiedergibt.
Die schlimmsten Fehler in Meetings
Auf imgriff.com hat Thomas Mauch eine höchst interessante Coaching-Methode aus dem Buch „Kurz(zeit)coaching mit Langzeitwirkung“ von Peter Szabó und Insoo Kim Berg vorgestellt: Der Wunsch an die Projekt-Fee.
Um sich bei den Fragen nach Erwartungen und Zielen nicht beim üblichen (eigentlich überflüssigen) Bullshit-Bingo „Effizienz, Zielorientierung, Nachhaltigkeit, etc.“ festzufahren, wird die „Wunderfrage“ empfohlen. Diese soll aus den Projekt-Teilnehmern herauskitzeln, was ihnen wirklich wichtig ist und sich dann auch konkret messen lässt.
Man stellt dem Team die folgende Frage (und ignoriert einfach unbeirrt allfällige spöttische Blicke): “Sie konnte zwar an unserer Sitzung nicht teilnehmen, aber wir haben eine Fee im Projektteam. Sie ist für die Wunder im Projekt zuständig. Jeder und jede hat ein Wunder frei – die Fee wird es bis morgen erledigen. Genau so, wie Ihr Euch das wünscht und noch ein wenig mehr. Wie sieht es morgen früh aus, wenn die Fee Eure Wünsche eingelöst hat? Was tut Ihr dann? Was ist das Ergebnis des Projekts?”.
Ich muss das unbedingt mal ausprobieren… Wer hat schon mal?
Das ist ein Gastbeitrag von Mag. (FH) Markus Scheffknecht, Bereichsleiter Marketing bei Meusburger Georg GmbH & Co KG.
Checkliste für gute Moderation
Bei Start und Landung angeschnallt: Wie beim „Fliegen“ sind Anfang und Ende eines Meetings wichtig. Die freundliche Beratung und persönliche Begrüßung und Wertschätzung der Teilnehmer steht am Anfang!
Konferenzprinzip FILO (First in, Last out):
Protokollfunktion: Protokoll öffentlich (am Flipchart, Beamer,…) und simultan führen. Abschließend die Punkte nochmals durchgehen, Commitment erreichen. Anschließend aufräumen (Fotoprotokolle).
Wer schreibt, der bleibt: Schriftlichkeit bedeutet den Zwang zu einer Struktur und zur Konzentration auf das Wesentliche. Transparenz erzeugen, Schwafeln verhindern.
Rolle des personifiziertes Fragezeichens einnehmen:
Betriebswirtschaftliches Know How einbringen:
Angenehme Atmosphäre schaffen: Moderator kommt von moderat: (Ab)wertungen und Pauschalkritik vermeiden, Beziehungsebene beachten, gezieltes Lob spenden, für gute Stimmung sorgen.
Das Ergebnis auf sich wirken lassen: Stolz auf das Geleistete sein!

Ob man nun alle Stühle entfernt oder eine Sitzgelegenheit für sich zurückbehält bleibt jedem selbst überlassen. Im Sinne des Arbeitsklimas sollte jedoch das gleiche Recht für alle herrschen.
Weitere Tipps, wie man Zeit sparen kann:
Und damit Sie auf jeden Fall pünktlich beim nächsten Meeting sind:
Der absolute Killer-Tipp ist jedoch:
P.S.: Im ZCOPE-Büro gibt es übrigens auch einen Raum mit Stehtischen. Es hilft tatsächlich.