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Warum twitterst Du eigentlich?

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„What matters (here) isn‘t technical capital, it‘s social capital. These tools don‘t get socially interesting until they get technologically boring.
It isn‘t when the shiny new tools show up that their users start premiating society. It‘s when everybody is able to take them for granted.“

Clay Shirky: How Twitter can make history (TED Talk)

Twitter ist so einfach, daß es jeder nutzen kann. Genau darum hat es Erfolg und spielt in manchen Bereichen in einer Liga mit Google und den größten Medien. Anstatt den Benutzer mit Funktionen zu überfordern, regt es mehr dessen Kreativität an (hunderte Applikation und Nutzungsarten sind rund um das Tool entstanden).

Warum twittern wir?

  • Zielgruppe, Mitbewerber und Multiplikatoren nutzen Twitter
  • Ganz eigene Form der Kundennähe, auch für den Support
  • Direkter und schneller Zugang zu interessanten Personen und Firmen
  • Information

Strategie

Ein gewisses Maß an Strategie muss sein (sonst verzettelt man sich), übertreiben sollte man es aber nicht (ist ein bißchen so wie bei ZCOPE: nur das Notwendigste planen ;-)

  • Themen: ZCOPE, Projektmanagement und das Arbeitsleben an sich
  • Hashtags/Serien: Es gibt #ZCOPETipp und #PMTipp, ersteres verrät Tipps und Tricks im Umgang mit dem Tool ZCOPE, letzteres umfaßt Projektmanagement und Arbeiten an sich.
  • Zitate: Wissen und Erfahrung auf den Punkt gebracht. Erstaunlicherweise passen sehr viele Aussprüche großer Persönlichkeiten in das Twitter-Format von 140 Zeichen. Was diese schlauen Köpfe wohl alles getwittert hätten?
  • RSS Feeds: Die Artikel aus unserem Blog werden natürlich alle auch getwittert, bislang noch von Hand.
  • Retweeting: Interessante Artikel, Zitate, etc. Und Tweets vom Team, wenn‘s um ZCOPE geht.
  • Scheduled Tweets: Ja, zwecks Regelmäßigkeit, Zeitersparnis, ich bin ja nicht immer im Büro… und für Tage, an denen mich keine/kaum kreative Erleuchtung trifft.

Warum wem folgen?

Wir folgen nicht nur Personen, die sich mit Projektmanagement beschäftigen, aber ein halbwegs verwandtes Themen sollte es dennoch sein (z.B. Selbstmanagement, Tipps zum Arbeitswelt, SaaS, etc.).

Wem wir nicht folgen, sind auf 100 Meter gegen den Wind erkennbare reine Marketing-Spammer und Accounts, in denen genau zwei Tweets drinnen sind, beide aus dem Jänner des Vorjahres.

Wir twittern auf: www.twitter.com/zcope

PS: Ich hatte einen solchen Artikel schon des Längeren geplant und der WissensWert Blog Carnival Nr. 5: Warum twitterst Du eigentlich? hat mir endlich die ausreichende Portion Motivation verschafft ;-)

Constance Stickler am 24. June 2009 - 14:01 Uhr

Checkliste für gute Moderation

Das ist ein Gastbeitrag von Mag. (FH) Markus Scheffknecht, Bereichsleiter Marketing bei Meusburger Georg GmbH & Co KG.

Checkliste für gute Moderation

Bei Start und Landung angeschnallt: Wie beim „Fliegen“ sind Anfang und Ende eines Meetings wichtig. Die freundliche Beratung und persönliche Begrüßung und Wertschätzung der Teilnehmer steht am Anfang!

Konferenzprinzip FILO (First in, Last out):

  • Agenda: Zeitbudget, Struktur und Ziel der Sitzung klären
  • Gleichen Informationsstand bei allen Beteiligten gleich zu Beginn schaffen und möglichst viel Zeit für die Entscheidungsphase einplanen
  • Veranstalterrolle wahrnehmen (Räumlichkeiten organisieren,…)
  • Nicht bis zu letzten Minute was Anderes machen
  • Ankommende Teilnehmer begrüßen, sich einstimmen

Protokollfunktion: Protokoll öffentlich (am Flipchart, Beamer,…) und simultan führen. Abschließend die Punkte nochmals durchgehen, Commitment erreichen. Anschließend aufräumen (Fotoprotokolle).

  • Quantitatives Ergebnisprotokoll mit meßbaren Zielen
  • Maßnahmen (Wer, Was, Wann)
  • Offene Punkte-Liste

Wer schreibt, der bleibt: Schriftlichkeit bedeutet den Zwang zu einer Struktur und zur Konzentration auf das Wesentliche. Transparenz erzeugen, Schwafeln verhindern.

Rolle des personifiziertes Fragezeichens einnehmen:

  • Wer fragt, der führt
  • Offene W-Fragen stellen (Wer, was wie, womit, wann, wodurch,…)
  • Frageliste vorbereiten
  • Wer anlassorientiert aufsteht, bekommt Moderationsfunktion. Plätze bzw. Anlässe schaffen!

Betriebswirtschaftliches Know How einbringen:

  • Gespür für Zahlen, ökonomische Logik prüfen
  • Sachlich richtige Fragen stellen gibt Akzeptanz
  • Als Coach und Trainer wirken: Wissen weiter geben

Angenehme Atmosphäre schaffen: Moderator kommt von moderat: (Ab)wertungen und Pauschalkritik vermeiden, Beziehungsebene beachten, gezieltes Lob spenden, für gute Stimmung sorgen.

Das Ergebnis auf sich wirken lassen: Stolz auf das Geleistete sein!

Constance Stickler am 15. April 2009 - 8:04 Uhr