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Keine Macht dem IE 6!
Die Überprüfung unserer Webstatistik ist immer wieder eine sehr interessante Informationsquelle. So überrascht es mich immer wieder, dass der Anteil des Internet Explorers (IE) lediglich bei ca. 31% liegt. Firefox führt ganz klar mit 55% und Safari ist der Browser des Vertrauens von stolzen 10% der Besucher. Wenn man bedenkt, dass ZCOPE wohl eher für Firmenkunden interessant ist und in Unternehmen sehr stark auf die Windows/IE-Kombination gesetzt wird, darf das schon ein wenig verwundern.
Etwas schockiert mich jedoch: Noch immer verwenden 33% unserer IE-Benutzer die Version 6! Das ist wirklich schade, denn…
… IE 6 ist ein unsicherer Browser.
Moderne Browser schützen Sie vor Phishing-Attacken, Viren oder den anderen bösartigen Lebewesen des Internet. Verschlüsselte Verbindungen sind ebenfalls sicherer und auch sonst kann der längst pensionierte IE 6 mit den modernen Sicherheitsanforderungen des WWW nicht mehr mithalten. Gönnen Sie ihm also den wohlverdienten Ruhestand.
… IE 6 ist nicht Web 2.0-Kompatibel.
Viele Webdienste sind in einem aktuellen Browser sehr viel einfacher auszuführen. IE 6 ist einfach nicht in der Lage die neue Generation von AJAX und Co. zu unterstützen.
… IE 6 ist langsam.
Man braucht keine komplizierten Benchmark-Tests zu machen. Probieren Sie einfach selbst eine Website in IE 6 und dann zum Beispiel in IE 7 zu laden. Ihnen werden die Augen aufgehen!
… IE vernichtet Entwicklungsressourcen.
Richtig gehört! Um einen Webdienst IE 6-tauglich zu machen, müssen deutlich höhere Aufwände betrieben werden. Das verursacht Kosten und macht wiederum das Produkt teuerer. Raten Sie mal, wer das dann bezahlen muss. Klar, der Kunde :-(
Ich könnte hier noch eine Vielzahl an Gründen aufzählen, warum IE 6 endgültig aus dem Verkehr gezogen gehört. Vielleicht finden wir ja noch einen Platz im PC-Museum für ihn. Im heuten Internet hat er jedenfalls nichts mehr zu suchen.
Ach ja, falls Sie zu den armen Menschen gehören, die von der IT-Abteilung gezwungen werden den Browser einzusetzen. Gehen Sie den Jungs einfach mal richtig auf die Nerven. Hier gilt: Steter Tropfen höhlt den Stein!

