Interview mit Manfred Moser

Constance Stickler am 4. June 2009 um 10:03 Uhr

Interview mit Manfred Moser:

Seit wann bist Du als Projektmanager tätig?

  • Von 1986-1998 als PM
  • Seit 1999 im Business-Management

Wie viele Projekte hast Du schon gemacht?

  • Als PM ca. 10, davon aber 2 mit mehr als 30Mio Euro Projektumsatz
  • Als Business-Manager habe ich bis zu 15 PMs geführt und damit die Management Verantwortung von über 50 Projekten gehabt

Was war Dein Lieblingsprojekt?
Jedes ist für sich immer eine neue schöne Herausforderung

Was ist/sind die wichtigste(n) Eigenschaft(en) eines Projektmanagers?
PM kann man nicht lernen, dafür muß man geboren sein

Wenn Du kein Projektmanager geworden wärst, was wärst Du dann? Und warum?
Na dann halt roject manager, frei nach Reinhard Mey: „…und gibt es keine Klempner mehr, na dann werde ich halt Installateur…“

Was ist Deiner Meinung nach für den Projekterfolg am wichtigsten?
Das klar definierte Ziel! Dennn moving targets führen zu never ending projects.

Wie (Kriterien, Auswahlverfahren) suchst Du Deine Projekt-Mitglieder aus?
Nach sozialen und fachlichen Eigenschaften

Wie motivierst Du Dein Team?
Ständig den erreichten Erfolg überprüfen, dokumentieren und kommunizieren.

Wie gehst Du mit Druck um (z.B. bei Nichteinhalten des Zeitplans)?

  • Analyse und Definition der offenen Punkte
  • Neugliedern der Prioritäten
  • Finden von Beschleunigungsfaktoren
  • Heute beginnt der Rest des Projektes und der Rest des Projektes ist immer ein eigenes Projekt

Was ist das Beste, das Du von einem Projekt-Mitglied je gelernt hast?
„Adding people to a late project makes the project later.“

Welche Fragen sollte man in einem Projekt immer stellen?
Ist das Projektziel klar und eindeutig definiert?

Wie kritisiert man richtig?
Mit Hilfe von Verbesserungsvorschlägen

Wie kann man sicherstellen, dass alle vom Gleichen sprechen?
In dem jeder mit seinen Worten das Verstandene für alle anderen wiedergibt.

Die schlimmsten Fehler in Meetings

  • Das Meetigziel im Zuge der Einladung nicht klar definieren
  • Fehlende Agenda
  • Unzureichende Vorbereitung der Teilnehmer
  • Störungen von außen (Handyleuten, ungebetene Besucher….)
  • Unpünktlichkeit
  • Keine oder zu späte Protokolle
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